Sommerlager 2019 in Holland

Erschienen am 13. August 2019 in Allgemein

Benjamin Dörich

 

Nach intensiven Vorbereitungen seit dem letzten Sommer konnten wir dieses Jahr gleich zwei Traditionen wieder aufleben lassen: Seit 2013 waren das erste Mal wieder alle Stufen auf dem Sommerlager vertreten und es war seit 2011 wieder das erste Stammeslager im Ausland. Nach einer 7-stündigen Autofahrt schlugen wir am Jugendzeltplatz “Scoutcentrum Het Naaldenveld” in den Nähe von Zandvoort auf. Passend zur Meeresnähe stand das diesjährige Lager unter dem Motto “Seefahrer und Piraten”.

Am ersten Tag hieß es daher direkt mal seine Piratenkleidung herzustellen und für jedes Zelt eine passende Flagge zu gestalten. Zudem musste wie auf einem richtigen Piratenschiff ein Mast gestellt und die Segel gesetzt werden. Außerdem wurde der riesige Platz erkundet und am Ende sogar der verbuddelte Schatz geborgen.

Montags hatte dann jede Stufe etwas Zeit für sich. Während die Wölflinge und Jufis die nahe gelegenen „Amsterdamse Waterleidingduinen“ erkundeten und die wundervolle Natur darin genießen durften, starteten die Pfadis und jungen Rover ihren Hijk. Die älteren Rover nutzten die Gelegenheit in das nicht allzu weite Den Haag zu fahren.

Da der Dienstag der mit Abstand sonnigste Tag werden sollte, lag es nahe, an diesem Tag einen Strandtag einzulegen. Und nicht nur für die Kleinen war das Meer etwas ganz Besonderes, auch die meisten Leiter waren während eines Sommerlagers noch nie am Meer. So genossen wir einen ganz gemütlichen Tag, bevor sich das Wetter drastisch änderte.

Am nächsten Tag sollten wir vom Regen recht unangenehm überrascht werden. Der eigentlich geplante Besuch am nahe gelegene European Jamboree fiel buchstäblich ins Wasser. Während unser einziger zurückgelassener Mann auf unserem Platz rettete, was es zu retten gab, improvisierten wir alle, um möglichst lange trocken zu bleiben. Am Abend war dann Trocknen und Chaosbeseitigung auf dem Programm. Nachdem wir alles im Griff hatten, durften wir einen Wölfling feierlich zu den Jufis übergeben.

Am Donnerstag stand der große gemeinsame Ausflug nach Amsterdam an. Hier konnten dann auch die Leiter etwas durchschnaufen. Während sie ein bisschen durch die Stadt schlenderten, begaben sich die Kinder mit den älteren Rovern auf eine Stadtrallye. So konnte jeder auf seine Weise diese wunderschöne Stadt erleben. Am Abend zauberte die Küche ein gigantisches (vorgezogenes) Abschiedsessen, sodass der Tag zu einem richtigen Highlight wurde.

An unserem letzten Programmtag flogen wir ein letztes Mal aus und besuchten in Haarlem eine restaurierte Windmühle und konnten viel über die Funktionsweise und den Einsatz von Mühlen in Holland erfahren. Nach einer kurzen Erkundung der Innenstadt ging es aber wieder zum Platz, um schon mal mit dem Abbau loszulegen.

Am Samstag wurden dann in Rekordzeit die letzten Zelte abgebaut und verräumt, sodass wir relativ pünktlich unsere Heimreise antreten konnten. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal herzlichst bei allen bedanken, die zu diesem Lager beigetragen haben. Danke ganz besonders an die Küche, danke an alle Leiter und Betreuer, danke an alle Kinder, die mitgefahren sind und danke an alle, die im Hintergrund noch mitgewirkt haben.

Das nächste Sommerlager wird im Rahmen des Landeslagers „FarbenmEEHr“ vom 3. – 13. August 2020 in Königseggwald stattfinden. Wir freuen uns jetzt tierisch darauf!

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